Kinderecke

Die Geschichten richten sich an Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren. Für diejenigen, die erst das Lesen lernen wird empfohlen, sich von den Eltern dabei helfen zu lassen oder sich die Geschichten vorlesen zu lassen. Die Geschichten können dabei auf Englisch oder auf Deutsch gelesen werden.

Das Sind Ben Und Kate


Hallo zusammen! Schön, dass Ihr hier seid! Wir sind Kate und Ben und gemeinsam erkunden wir unsere Heimatstadt Berlin und lernen dabei neue Dinge. Als Teil dieser Online-Ausstellung gehen wir im Kinderteil der Website auf eine „Zeitreise“ und erfahren in drei Geschichten mehr über die Themen Kunst und das Wirken britischer Künstler in der Stadt von Beginn der 1920er Jahre bis heute. Wir freuen uns, wenn Ihr uns dabei begleitet. Auf unserer Entdeckertour werden wir auch selbst aktiv:

Wir malen, backen und entdecken verschiedenste Orte in Berlin. Also macht euch bereit, holt eure Stifte und Backformen raus und bereitet euch auf einen Besuch in der Stadt vor!

Bis bald!

Kate & Ben

P.S. Wir haben am Ende der Website eine kleine Überraschung für Euch vorbereitet. Dort könnt Ihr Euch als Andenken eine Urkunde für die Teilnahme an unserer Online-Ausstellung herunterladen.

Kate winkt aufgeregt und lächelt. 
Ben mit einem breiten Lächeln im Gesicht.
Abb. 1. Kate und Ben, Evgeniia Balko, 2021

Ein Nachmittag im Berlin der 1920er Jahre

Ben und Kate sitzen auf dem Boden und basteln Figuren aus Papier.
Abb. 2 Kate und Ben spielen mit Papierpuppen, Evgeniia Balko, 2021

Ben und Kate haben sich zum Spielen verabredet. Draußen regnete es, also bastelten die beiden etwas: Kate hatte Papierpuppen mitgebracht, die sie zu verkleiden begannen, während sie fröhlich miteinander plauderten. Irgendwann kam Bens Vater John aus der Küche, um einen Blick auf die Arbeit der beiden zu werfen. 

„Schau Papa, wir sind Modedesigner! Und das sind unsere Models!“, erklärte Ben und wedelte mit einer der Puppen. 

„Großartig!“, antwortete sein Vater, während er sich die Papierpuppen genauer ansah. 

Sie waren in allen Farben und Mustern gekleidet – von Streifen, über Punkte, bis hin zu Herzen. Eine der Puppen fiel dem Vater dabei ins Auge: Eine Jungenfigur trug einen lila Rock und ein oranges und schwarz gestreiftes T-Shirt.

 „Oh ja“, sagte Kate, „uns sind die Hosen ausgegangen… Aber irgendwie mag ich es, wie er aussieht. Warum können Jungs normalerweise keine Röcke tragen, John?“ 

John lächelte sie an und sagte: „Natürlich können sie das!“

„Wirklich?“, fragte Ben. „Wie das? In meiner Klasse gibt es keinen Jungen, der Röcke oder Kleider trägt, Papa.“ Nachdenklich fügte er hinzu: „Und die meisten mögen Blau lieber als Rosa.“

„Das ist eine gute Beobachtung.“, sagte Bens Vater, „Aber es gibt auch Jungen und Männer, die gerne rosa oder Kleider tragen. Und das Ganze geht auch andersherum, mit Mädchen und Frauen, die eben genau das tragen, was andere Leute für Jungenkleidung halten.“ 

„Aber ist es dann gar keine Jungenkleidung?“, fragte Kate neugierig. 

„Nun, ich nehme an, in gewisser Weise ist es das, oder zumindest denken die Leute, dass es das ist. Aber ob etwas als Jungen- oder Mädchenkleidung angesehen wird, bedeutet nicht, dass es nicht in Ordnung ist, wenn ein Mädchen Jungenkleidung oder ein Junge Mädchenkleidung trägt. Es gibt ein Wort dafür. Man nennt es Cross-Dressing. Dabei geht es vielmehr darum, das zu tragen, worin man sich wohl fühlt. Und für manche Jungen mag das ein Kleid oder ein Rock sein und für manche Mädchen kurze Haare und ein Pullover aus der Jungenabteilung des Ladens. Und das ist völlig ok.“

„Cool“, sagte Ben, „dann sollten wir noch mehr solcher Puppen machen.“

„Ja, das sollten wir.“, antwortete Kate. „Hmm. Ich glaube, ich habe hier in Berlin schon einmal Cross-Dresser gesehen.“ 

„Ja, das kann gut sein.“, sagte John, „Die Stadt Berlin und ihre Einwohner sind nämlich für ihre Toleranz bekannt.“

Eine Puppe mit kurzen braunen Haaren, welche ein Hemd mit Streifen und einen lila Rock mit blauen Socken trägt.
Abb. 3 Papierpuppe, die einen Rock trägt, Evgeniia Balko, 2021

Frage

Weißt Du, was das Wort Toleranz bedeutet? Wenn ja, kannst Du ein Beispiel nennen? Wenn nicht, was könnte es Deiner Meinung nach bedeuten?

„Das bedeutet, dass alle Menschen akzeptiert und willkommen geheißen werden, egal wie sie sich kleiden oder ihrer Persönlichkeit sonst Ausdruck verleihen. Aus diesem Grund war die Stadt in den 1920er Jahren auch bei Künstlern so beliebt. Und das ist sie auch heute noch. Man könnte sagen, dass Toleranz ein zentraler Bestandteil des Lebens in Berlin zur Zeit der Weimarer Republik gewesen ist. Und das scheint auch heute noch so zu sein“, erklärte Bens Vater. 

„Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das richtig verstanden habe. Was ist die Weimarer Republik?“ fragte Ben. 

„Das ist eine Bezeichnung für die Zeit der 1920er Jahre in Deutschland“, sagt John. 

„Aha. Das heißt damals, in der Weimarer Republik, konnte also jeder das tragen, was er wollte?“, hakte Kate nach. „Das ist doch genau wie heute, oder?“

„Du hast recht. Es ist ein bisschen wie heute“, sagt John. „Allerdings war es etwas Besonderes zu der Zeit. Denn in vielen anderen Ländern und Städten war es eben nicht möglich sich entgegen der Norm, also anders als alle anderen, zu kleiden. Die Leute sind häufig also genau deshalb gerne nach Berlin gekommen.“

„Und was haben sie hier gemacht?“, fragte Ben immer noch ein bisschen verwundert.

„Ich glaube, sie sind nach Berlin gekommen, um genauso zu leben wie jeder andere auch und Dinge zu tun wie tagsüber in ein Café zu gehen und abends auszugehen“, antwortete sein Vater. 

DING-DONG! – Das war die Türklingel. Kates Mutter ist gekommen, um sie abzuholen. Denn es ist schon spät am Nachmittag. Während Ben alles aufräumte und sich von Kate verabschiedete, dachte er noch einmal darüber nach, was er heute gelernt hatte. Plötzlich wurde er hundemüde. Er kuschelte sich auf dem Sofa ein, gähnte und schloss die Augen. Langsam begann er zu träumen:

Frage

Was macht Berlin für Dich zu einem besonderen Ort? Und was sind Deine Lieblingsplätze in der Stadt? Gibt es einen bestimmten Spielplatz oder Park, in den Du gerne gehst? Oder vielleicht sogar ein Café, in das Du und Deine Eltern gerne zum Essen gehen? Wenn ja, was esst Ihr dort gerne?

Berlin in the 1920s

Titelblatt einer Tageszeitung aus dem Jahr 1925.
Abb. 4. Zeitung, Evgeniia Balko, 2021

Piep, piep! „Wo kommen denn die Vögel her?“, dachte Ben leicht verwirrt. Als er die Augen öffnete, saß er auf einer Parkbank neben seiner Freundin Kate. „Das muss der Tiergarten sein“, dachte er und versuchte herauszufinden, wie er hierhergekommen ist. „Aber wo ist denn der Spielplatz, wo wir normalerweise hingehen?“ 

Kate lächelte ihn an und unterbrach seine Gedanken: „Bist du bereit zu spielen, Schlafmütze?“, fragte sie kichernd. 

„Klar“ sagte Ben und rieb sich dabei immer noch die Augen. „Was wollen wir machen? Und weißt du eigentlich, wo wir sind? Ist das hier der Tiergarten?“ 

„Ja, das ist er. Ich habe mich vorhin ein bisschen umgesehen. Denn ich habe mich gewundert, warum der Spielplatz nicht da ist. Aber ich habe dann auf die Titelseite einer Zeitung geschaut und da stand ‘Berlin, 24. Mai 1925’. Ich dachte, wir könnten uns vielleicht ein bisschen mehr in der Stadt umsehen. Vielleicht finden wir ein schönes Plätzchen zum Spielen oder ein Café, in dem wir ein Stück Kuchen essen und eine Tasse heiße Schokolade trinken können“, schlug Kate vor. 

„Das klingt toll! Dann lass uns gehen“, antwortete Ben. 

Als sie durch den Park liefen, sahen sie die verschiedensten Menschen. Sie bemerkten schnell, wie unterschiedlich sie gekleidet waren. Keiner von ihnen trug Jeans oder Turnschuhe. Sie bemerkten sogar einige Cross-Dresser. „Ich finde, sie sehen sehr hübsch aus“, flüsterte Kate. Ben nickte zustimmend, während er die fröhliche Atmosphäre um sie herum aufsaugte. Die Menschen schienen sehr glücklich zu sein und genossen ihren Nachmittagsspaziergang im Park. 

Frage

Was denkst Du, wie die Menschen in den 1920er Jahren aussahen? Welche Art von Kleidung trugen sie?

Als sie auf den Kurfürstendamm kamen, wurden Ben und Kate sehr aufgeregt. Auf dieser sehr großen und belebten Straße liefen sie an verschiedenen Geschäften, Cafés und kleinen Theatern vorbei, die damals Kabaretts genannt wurden. 

Als sie vor einem Café, das Rundfunk Konditorei Schilling hieß, stehen blieben, trauten die beiden Kinder ihren Augen kaum. Durch das Schaufenster konnten sie eine Reihe von Gebäcken und Torten sehen, die mit Schlagsahne und heißer Schokolade serviert wurden. 

„Das sieht toll aus!“ sagte Ben. Er backte sehr gerne. 

„Lecker“, stimmte Kate zu. 

Als sie eintraten, bemerkten sie die Wärme und den Geruch von frisch gebackenem Kuchen. Sie konnten klassische Musik aus dem Radio hören. Sie setzten sich an einen Tisch am Fenster und sahen sich um: Die Leute unterhielten sich, lachten, lasen die Zeitung oder ein Buch oder hörten einfach nur der Musik zu. Dies war ein sehr lebendiger Ort. Kate konnte nicht aufhören, sich umzusehen. Sie war fasziniert von der Dekoration, den Blicken der Leute und den Gesprächsfetzen, die sie hören konnte. Ben hingegen konzentrierte sich auf die verschiedenen Gerüche um ihn herum, während er die Speisekarte studierte: Schokoladentorte, Obstkuchen, Croissants – köstlich!

Ben und Kate blicken freudig in ein Schaufenster, das mit köstlichem Kuchen und Gebäck gefüllt ist.
Abb. 5 Gebäck in den 1920er Jahren, Evgeniia Balko, 2021

Frage

Wie glaubst Du sahen Cafés in den 1920er Jahren von Innen aus? Was für Leute haben dort ihre Freizeit verbracht? Was denkst Du konnten Ben und Kate sehen, als sie aus dem Fenster auf die Straße blickten?

Plötzlich konnte Ben seinen Magen knurren hören. Während das Geräusch seines Magens immer lauter zu werden schien, nahmen die Musik und die Stimmen der Menschen im Café ab. Den Geruch von Kuchen konnte er allerdings immer noch wahrnehmen. 

„Ben, Schatz, wach auf. Das Abendessen ist fertig“, hörte Ben seinen Vater mit sanfter Stimme sagen. Als er die Augen öffnete, konnte er sehen, wie sein Vater ihn anlächelte. 

„Wow, ich habe die ganze Zeit auf dem Sofa geschlafen. Ich dachte wirklich, ich wäre in den 20er Jahren gewesen!“, dachte er. Jetzt war er völlig wach. 

Wieder konnte er seinen Magen knurren hören. Er war hungrig. Das dachte auch sein Vater: „Ich glaube, wir gehen jetzt besser etwas essen. Das war ein langer und aufregender Tag, nicht wahr?“ 

„Ja, das war es.“, stimmte Ben zu. „Aber es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht! Und gerade habe ich sogar davon geträumt, zusammen mit Kate Berlin in den 1920er Jahren zu erkunden. Wir haben dort Leute gesehen, die ein bisschen wie unsere Papierpuppen aussahen.“ 

„Wirklich?“, sagte sein Vater, „Du musst mir beim Abendessen alles darüber erzählen. Was denkst du, ist das eine gute Idee? Ich habe sogar ein paar Muffins zum Nachtisch gebacken …“

Aktivitäten

… Das erklärt dann auch den Geruch von Kuchen! Wenn Du das Muffin-Rezept von Bens Papa ausprobieren möchten, kannst Du Dir unten das Rezept dafür ansehen. 

Zutaten:

Für den Teig:
200g Mehl
100 g Zucker
5 Eier aus Freilandhaltung
50 ml Milch
3 TL Backpulver
1 TL Vanillezucker
150 ml Öl

Muffinförmchen

Für die Glasur:
2 EL Zitronensaft oder Wasser
125 g Puderzucker
Streusel, Smarties, Gummibärchen – was immer Du möchtest 😊

Zubereitung:
Gib das Mehl durch ein Sieb in die Rührschüssel und füge alle anderen Zutaten in beliebiger Reihenfolge hinzu.
Mixe alles mit einem elektrischen Handrührgerät für etwa 3 Minuten lang zusammen. Rühre so lange bis Du einen glatten Teig erhältst.
Fülle den Teig in die Muffinförmchen. Du kannst entweder Muffinförmchen aus Papier oder aus Silikon verwenden. Die Förmchen aus Silikon kannst Du ganz einfach wiederverwenden.
Backe die Muffins auf der mittleren Schiene des Ofens für ca. 20 Minuten bei 180°C. Kontrolliere die Muffins ab und zu. Das kannst Du tun, indem Du einen Blick in den Ofen wirfst, um zu sehen, ob sie aufgegangen sind und eine leicht goldene Farbe angenommen haben, und einen Spieß in die Mitte eines der Muffins steckst, um zu sehen, ob er sauber und trocken herauskommt. Wenn dies der Fall ist, sind die Muffins wahrscheinlich fertig.
Schalte den Ofen aus, nimm die Muffins heraus und lasse sie für ein paar Minuten abkühlen. Später kannst Du sie zum Abkühlen auf ein Gitterrost geben.
Wenn sie ausreichend abgekühlt sind, kannst Du die Glasur zubereiten: Mische den Puderzucker mit dem Zitronensaft oder Wasser und verwende einen Schneebesen, um einen glatten, leicht flüssigen Zuckerguss herzustellen.
Verteile den Zuckerguss auf der Oberseite der Muffins und bestreue sie, wenn Du möchtest mit Streuseln oder anderen Toppings. Machen Dir keine Sorgen, wenn es ein bisschen chaotisch wird. Das ist ja der Spaß am Backen. Wenn Du fertig bist, lasse die Glasur für ein paar Minuten trocknen.
Bis die Muffins zum Verzehr bereit sind, kannst Du Deinen Eltern helfen, die Küche aufzuräumen und den Tisch zu decken. Und vergesst nicht, die Muffins anschließend gemeinsam zu genießen – guten Appetit!1

Zutaten:
280 g Mehl
100 g Zucker
3 TL Backpulver
2 EL Apfelmus
100 ml Öl

150 ml Mineralwasser
1 TL Vanillezucker
Eine Prise Salz

Für die Glasur:
2 EL Zitronensaft oder Wasser
125 g Puderzucker
Streusel, Smarties, Gummibärchen – was immer Du möchtest 😊

Zubereitung:
Gib Mehl, Backpulver und Zucker in eine Schüssel und vermenge alles mit einem Löffel. Füge das Apfelmus hinzu und verrühre alles mit einem elektrischen Handrührgerät.
Füge das Öl und das Mineralwasser hinzu und mixe alles für 3-4 Minuten, bis ein glatter Teig entsteht.
Fülle den Teig in die Muffinförmchen. Du kannst entweder Muffinförmchen aus Papier oder aus Silikon verwenden. Die Förmchen aus Silikon kannst Du ganz einfach wiederverwenden.
Backe die Muffins auf der mittleren Schiene des Ofens für ca. 25 Minuten bei 180°C. Kontrolliere sie ab und zu. Das kannst Du tun, indem Du einen Blick in den Ofen wirfst, um zu sehen, ob sie aufgehen und leicht golden werden, und einen Spieß in die Mitte eines Muffins steckst, um zu sehen, ob er sauber und trocken herauskommt. Wenn dies der Fall ist, sind die Muffins wahrscheinlich fertig.
Schalte den Ofen aus, nimm die Muffins heraus und lasse sie ein paar Minuten abkühlen. Später kannst Du sie zum Abkühlen auf einen Gitterrost geben.
Wenn sie ausreichend abgekühlt sind, kannst Du die Glasur vorbereiten. Mische den Puderzucker mit dem Zitronensaft oder Wasser und verwende einen Schneebesen, um einen glatten, leicht flüssigen Zuckerguss herzustellen.
Verteile den Zuckerguss auf der Oberseite der Muffins und bestreue sie, wenn Du möchtest, mit Streuseln und anderen Toppings. Mache Dir keine Sorgen, wenn es ein bisschen chaotisch wird. Das ist ja der Spaß am Backen. Wenn du fertig bist, lasse die Glasur für ein paar Minuten trocknen.
Bis die Muffins zum Verzehr bereit sind, kannst Du Deinen Eltern helfen, die Küche aufzuräumen und den Tisch zu decken. Und vergesst nicht, die Muffins anschließend gemeinsam zu genießen – guten Appetit!2

Lasse Dir beim Backen von einem Erwachsenen helfen.

Während die Muffins im Ofen sind, kannst Du die Geschichte weiterdenken: Was denkst Du passiert Ben und Kate in der Rundfunk-Konditorei Schilling? Kommen sie vielleicht in ein Gespräch mit der Bedienung? Was könnte er/sie den Kindern über das Café und seine Gäste erzählen? Vielleicht stoßen sie auch auf eine*n Künstler*in – wer könnte das sein? Sei kreativ und lasse Deiner Fantasie freien Lauf! 

Wenn Du möchtest, kannst Du uns Deine Fortsetzung der Geschichte per E-Mail senden.

Vorschläge für einen Tagesausflug:

Cafés können faszinierende Orte sein, wenn man sie mit allen Sinnen erkundet und auch die Gerüche und Geräusche dort wahrnimmt. Vielleicht möchtest Du Dein Lieblingscafé in Berlin besuchen, sobald das nach der Pandemie wieder möglich ist. Alternativ kannst Du mit Deinen Eltern dort auch Essen und Getränke zum Mitnehmen kaufen, die Ihr dann im Park genießen könnt. 

Vielleicht möchtest Du den Berliner Kurfürstendamm für einen Einkaufsbummel besuchen oder Dir auch einfach nur gemeinsam mit Deinen Eltern die verschiedenen Gebäude, Geschäfte und Cafés ansehen.

Bens Geburtstag

„Mama, wo ist denn meine Lupe?“ rief Kate von oben aus ihrem Zimmer. Es war Bens Geburtstag und Kate freute sich darauf, mit ihm ein aufregendes Abenteuer zu erleben. Die beiden Kinder wollten sich als Spione verkleiden und Berlin erkunden. 

Klopf, klopf!

„Ben! Kate ist da!“, rief seine Mutter, während sie Kate die Tür öffnete.

„Wow, Ben! Dein Kostüm ist so cool!“ sagte Kate anerkennend. „Und was ist das?“ fragte sie, während sie auf die Holzkiste auf Bens Bett zeigte.

„Oh! Das ist mein Geburtstagsgeschenk, das ich dieses Jahr bekommen habe, Kate! Ich habe meinen Papa gebeten, mir eine Spionage-Ausrüstung zu kaufen! Sieh dir den Sensor und die Handschuhe an! Wir können all diese Geräte benutzen, wenn wir auf unsere geheime Mission gehen!“, erklärte er Kate, während er seine Sachen in die Kiste packte.

„Und mein Papa hat mir auch eine Karte gegeben, auf der er einige Ziele für uns eingekreist hat!“, verkündete er, während er die Karte auseinanderfaltete, um sie Kate zu zeigen.

Es war eine Karte von Berlin. Allerdings sah sie ein bisschen alt aus und einige Orte waren rot eingekreist und mit Zahlen gekennzeichnet.

„Ich denke, wir sollten den Zahlen folgen! Dein Vater hat an jedem Ort ein Geheimnis versteckt, Ben! Lass uns mit unserer Mission beginnen!“, antwortete Kate aufgeregt. 

Als Geheimagenten verkleidet, starteten Ben und Kate in ihr Abenteuer. Sie folgten der Karte und kamen an der ersten Station an – der Gedenkstätte Berliner Mauer. Sie begannen sich nach dem versteckten Geheimnis umzusehen.

„Ben! Sieh mal, neben der Bank!“ rief Kate und zeigte auf eine kleine Schachtel mit einer blauen Schleife obendrauf. 

In der Schachtel waren ein Brief und einige Buntstifte. 

Ben und Kate in Verkleidung. Kate zeigt aufgeregt auf eine Schatzkarte, die Ben in der Hand hält.
Abb. 6. Das Geburtstagsrätsel, Evgeniia Balko, 2021

Die Kinder lasen den Brief:

„Liebe Geheimagenten Ben und Kate,

gut gemacht! Wenn Ihr das hier lest, seid Ihr an der ersten Station Eurer Mission angekommen. Ihr befindet Euch an der Gedenkstätte Berliner Mauer. Wie Ihr seht, ist die Mauer niedergerissen worden. Allerdings erstreckte sie sich einst über etwa 160 Kilometer in Form eines Kreises durch die Stadt. Warum kreisförmig fragt Ihr Euch? Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Berlin in Ost und West eingeteilt. West-Berlin wurde von den Briten, den Amerikanern und den Franzosen besetzt. Der Ostteil der Stadt wurde hingegen von der Sowjetunion eingenommen. Die Verantwortlichen wollten die beiden Seiten getrennt halten. Dies geschah in einer Zeit, die als Kalter Krieg bekannt wurde. Die herzzerreisende Realität für Familien und Freunde war, dass die Mauer sie voneinander trennte. Viele Menschen versuchten deshalb aus dem Osten über die Mauer in den Westen und in die Freiheit zu gelangen. 

Die Gedenkstätte ist ein faszinierendes Stück Geschichte der Stadt Berlin. 

Geheimagenten Ben und Kate jetzt habt Ihr bereits einiges über die Geschichte der Berliner Mauer und der Stadt während des Kalten Krieges erfahren. Folgt der Karte und sie wird euch zur zweiten Station Eurer Mission führen.“

Nachdem sie den Brief gelesen haben, wurden Ben und Kate ganz still.

„Ben, das ist das erste Mal, dass ich von der Teilung Berlins höre“, sagte Kate, während sie eines der wenigen Überbleibsel der Mauer berührte.

„Ich auch, Kate. Ich habe bislang nicht viel darüber nachgedacht, wenn ich zuvor bei der Gedenkstätte gewesen bin. Ich dachte, es sei nur eine Mauer. Jetzt verstehe ich, dass es ein wichtiger Ort für die Geschichte Berlins ist“ antwortete Ben.

Frage

Hast Du schon einmal die Gedenkstätte Berliner Mauer besucht? Wenn ja, was ist Dein Gefühl, wenn Du von der Geschichte der Mauer hörst und an diesen Ort denkst?

Die beiden Kinder begannen wieder der Karte zu folgen und kamen zu einem Platz mit einem riesigen Tor davor an. 

„Wow, guck mal, der Wagen da oben!“, sagte Ben aufgeregt.

„Ben! Guck mal da oben auf dem Baum! Da ist eine Tüte an einen Ast gebunden!“, rief Kate nach oben zeigend. Sie lief zu dem Baum hinüber.

In der Tüte befand sich ein Tonbandgerät. Spielte man es ab, ertönte eine Männerstimme daraus.

Ben und Kate in Verkleidung. Sie laufen am Brandenburger Tor vorbei.
Abb. 7. Auf dem Weg zur letzten Station, Evgeniia Balko, 2021

„Liebe Geheimagenten Ben und Kate,

 willkommen an der zweiten Station eures Abenteuers. Wie ihr sehen könnt, ist es das Brandenburger Tor. 

Dieses Tor ist ein Wahrzeichen der Stadt Berlin und steht hier seit dem Jahr 1791. Es hat den Zweiten Weltkrieg und den Kalten Krieg überstanden. In der Nacht, als die Berliner Mauer fiel, versammelten sich Tausende von Menschen hier am Brandenburger Tor, um zu feiern. 

Ihr beide habt großartige Arbeit geleistet. An Eurer nächsten und letzten Station erwartet Euch eine große Überraschung! Viel Glück und habt Spaß!“

Als das Tonband zu Ende ist, gehen Ben und Kate durch das Brandenburger Tor.

„Kannst du dir das vorstellen, Ben? Jetzt können wir frei durch das Tor gehen. Aber früher war es den Menschen verboten, das zu tun. Denn die Mauer ist hier entlang verlaufen“, sagte Kate. 

„Du hast Recht, Kate. Wir alle sind ein Teil der Geschichte. Es ist spannend an Orten wie diesem hier der Vergangenheit zu begegnen und über die Geschichte eines Landes nachdenken zu können“, antwortete Ben. 

Frage

Was bedeutet das Wort „Freiheit“ für Dich? Was empfindest du, wenn du hörst, dass die Menschen in Berlin vor etwas mehr als 30 Jahren nicht einfach das Brandenburger Tor durqueren konnten?

„Lass uns das Ziel suchen. Unsere letzte Station scheint in einem Park nicht weit von hier zu sein“, sagte Ben und zeigte auf die Karte. 

Als sie um eine Ecke bogen, entdeckten sie einen wunderschönen Park.

„Geheimagenten Ben und Kate!“ rief jemand von weitem. 

Unter einem Baum saßen die Eltern von Ben und Kate und winkten den beiden Kindern zu.

„Mama? Papa? Was macht ihr denn hier?“, fragte Ben überrascht.

„Unsere beiden Geheimagenten! Schön euch zu sehen! Ihr habt einen tollen Job gemacht und die Mission beendet. Dafür möchten wir euch beiden eine Medaille verleihen.“ verkündete Bens Vater feierlich.

„Eure geheime Mission sollte euch dabei helfen, mehr über die Geschichte Berlins im Kalten Krieg zu erfahren. Ihr habt alle Rätsel lösen können und das Ziel erreicht – fantastisch!“ freute sich Kates Mutter, während sie jedem ein Stück von dem Geburtstagskuchen reichte. 

„Das ist der beste Geburtstag aller Zeiten! Danke, dass ihr das organisiert habt, Mama und Papa! Und danke dir Kate, dass du mich auf der Mission begleitet hast. Du bist eine wahre Freundin!“ sagte Ben überglücklich, als er seine beste Freundin umarmte. Und auch Kate strahlte. 

Auf ihrer Mission haben die beiden Kinder nicht nur einige Orte besucht, für die die Stadt Berlin heute bekannt ist, sondern sie haben auch viel die Geschichte der Stadt zur Zeit des Kalten Krieges gelernt. Diesen aufregenden und ereignisreichen Geburtstag wird Ben wahrscheinlich nie vergessen.

Geheime Botschaft von deb Agenten Ben und Kate

Hallo Leute, wir sind es, Ben und Kate,

habt Ihr Lust auch einmal Geheimagenten zu sein? Weil wir beide heute einen so großartigen Tag hatten, wollten wir euch einige Orte empfehlen, die Ihr Euch gemeinsam mit Euren Eltern in Berlin ansehen könnt. Die Gedenkstätte Berliner Mauer und die East Side Gallery haben beide mit der Geschichte der Stadt zur Zeit des Kalten Krieges zu tun. Der Check Point Charlie und das Mauermuseum beschäftigen sich zudem mit den Schicksalen von Menschen, die versucht haben, aus der damaligen DDR, dem Ostteil der Stadt, zu fliehen. 

P.S.: Vergesst dabei nicht, eine Maske zu tragen, um Euch zu schützen! Achtet außerdem darauf, dass Ihr Euch die Hände zu wascht und Desinfektionsmittel dabeihabt. 

Aktivitäten

Viele dieser Quellen sind auf Englisch. Versuche gerne, sie Dir anzusehen, frage Deine Eltern um Hilfe oder recherchiere selbst. Denn viele Geschichten über die Berliner Mauer gibt es auch auf Deutsch.

Willst Du, nachdem Du die Geschichte über Bens und Kates Mission gelesen hast, auch einmal ein Geheimagent werden?

How did the Cold War happen?

Interessierst Du Dich für Geschichten über Geheimagenten? Unten findest Du ein paar Bücher in Videos, die Du Dir ansehen könntest. 

The Berlin Wall for kids

The rise and the fall of Berlin Wall

Bücher: Empfohlen für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren

Goebel, Daniel. 2019. Great Escapes Over the Berlin Wall: True Stories of Cold War, geopolitical struggles, and the people who overcame them…FOR KIDS!. Independently Published.
Roman, Carole P. 2020. Spies, Code Breakers, and Secret Agents: A World War II Book for Kids. Rockridge Press.
Nielsen, Jennifer A. 2018. A Night Divided. New York: Scholastic Inc.
Schwarz, Simon. 2015. The Other Side of the Wall. New York: Graphic Universe.  Deutsche Version: Schwarz, Simon. 2015. Drüben. Berlin: avant verlag.

Auf der Suche nach Inspiration

Ben stand in seinem Zimmer vor der Staffelei, umgeben von Papierschnipseln und Buntstiften. Es klopfte.

„Ben, deine Freundin ist da“, sagte seine Mutter, die in der Tür stand.

„Komm rein, Kate“, antwortete Ben.

„Hi, wie geht es dir?“, fragte Kate gut gelaunt.

„Ähm, mir geht’s gut“, sagte Ben. Aber er klang eindeutig bedrückt. „Und wie geht’s dir?“

„Hey, was ist denn los?“, fragte das Mädchen, die sofort spürte, dass mit ihrem Freund etwas nicht stimmte.

„Ach ich kann nicht einmal etwas zeichnen. Alle meine Bilder sehen so langweilig und eintönig aus“, seufzte Ben und sah seine Bilder durch.

„Ich finde deine Zeichnungen überhaupt nicht langweilig!“, erwiderte Kate. „Aber wenn du etwas Neues ausprobieren willst, kannst du vielleicht einmal aus dem Fenster sehen.“ Das Mädchen deutete in Richtung des Fensters. Auf dem Fensterbrett stand ein wunderschöner Strauß Blumen. „Und sieh es ist fast Sommer! Schau mal, wie prächtig der Kirschbaum draußen blüht,“ fügte sie hinzu.

Kate geht durch die Tür und winkt mit einem breiten Lächeln im Gesicht.
Abb. 8. Hi, wie geht’s dir?, Evgeniia Balko, 2021
Ben, der mit einem unzufriedenen Gesichtsausdruck vor seiner Leinwand steht, auf der Suche nach Inspiration.
Abb. 9. Keine Ahnung, was ich malen soll, Evgeniia Balko, 2021

„Ich weiß, aber ich habe schon so oft Blumen und Bäume gezeichnet. Ich brauche etwas anderes“, antworte Ben. Er war ganz in seinen Gedanken.

„Ich kann nicht glauben, dass es dir schwer fällt Ideen für deine Bilder zu finden. Wir sind in Berlin – einer der inspirierendsten Städte für Künstler seit vielen Jahren!“, sagte Kate ganz aufgeregt. „Vielleicht sollten wir uns einfach mal umschauen“, schlug sie vor. 

“Ok, mal sehen, was wir finden können”, erwiderte Ben eifrig. „Vielleicht hatte Kate ja Recht“, dachte er.

Die Kinder beschlossen, durch die Straßen der Berliner Innenstadt zu schlendern, um sich dort inspirieren zu lassen.

„Schau mal da!“, rief Kate begeistert als sie Dutzende von Bildern bemerkte, die auf der Straße ausgestellt waren. „Ich glaube, das ist eine Ausstellung. Lass uns das einmal genauer anschauen.“

Ben und Kate begannen, die Zeichnungen zu betrachten. Sie waren in den verschiedensten Stilen gestaltet – von realistisch bis hin zu Picasso-inspiriert. Einige Bilder enthielten Fotos, was ihnen einen sehr originellen Eindruck verlieh.

„Wow, die Bilder großartig!“, sagte Kate. Sie war wirklich beeindruckt „Hier steht, dass sie von Christopher Winter gezeichnet wurden“, las sie von einer kleinen Informationstafel ab.

“Ich kenne diesen Künstler!“ sagte Ben, ohne zu zögern. „Ich habe eine Postkarte mit einem Aquarellbild darauf von ihm. Seine Bilder sind wirklich vielfältig. Er kommt übrigens aus Großbritannien, hat aber in Deutschland studiert, wenn ich mich nicht irre“, fügte er hinzu.

„Du kennst Winter ziemlich gut“, stellte Kate erstaunt fest.

„Ich weiß alles“, sagte Ben lachend.

Frage

Zeichnest Du gerne? Wenn ja, denke an Dinge und Orte, die Dich inspirieren. Wie verstehst Du das Wort “Inspiration”?

Frage

Was ist mit Dir? Kennst Du irgendwelche Künstler? Hast Du vielleicht Lieblingskunstwerke? Welche Eigenschaften dieser Bilder magst Du besonders? Teile Deine Meinung mit uns!

Ben und Kate schauen sich begeistert ein gemaltes Bild des Sonnenaufgangs an.
Abb. 10. Der Besuch der Ausstellung, Evgeniia Balko, 2021

Nach dem Besuch der Ausstellung beschlossen die Kinder, eine Kleinigkeit in einem Lokal namens Der Fischladen zu essen. 

„Was hast du bestellt?“, fragte Kate.

„Fish and Chips“, antwortete Ben lächelnd.

„Das ist ein britisches Gericht, nicht wahr?“, fragte das Mädchen, während sie das Essen ihres Freundes betrachtete.

„Ja, ich habe beschlossen, den heutigen Tag ganz der britischen Kultur zu widmen!“, sagte Ben als er einen Bissen von dem Fisch nahm. „Lecker! Probier mal.“

„Nein danke! Ich esse keinen Fisch, ich bin Vegetarierin. Aber ich nehme gerne ein paar Pommes!“ erwiderte Kate fröhlich. „Also, was denkst du? Haben wir es geschafft, dich ein wenig zu inspirieren?“

„Ich denke, das haben wir!“, sagte Ben. Er sah glücklich aus. „Nachdem ich mir die Bilder von Winter angesehen habe, ist mir klar geworden, dass ich auch einmal andere Stile ausprobieren könnte. Dieser Künstler hat mir gezeigt, dass ich mich nicht nur an einen einzigen realistischen Stil halten muss. Außerdem sollte ich meine eigene Art zu malen entwickeln.“

„Ich bin mir sicher: Du kannst ein toller Künstler werden! Und das Malen von ganz gewöhnlichen Gegenständen in verschiedenen Stilen könnte dir dabei helfen“, stimmte Kate ihm zu.

„Was würde ich nur ohne dich tun? Vielen Dank!“, sagte der Junge lächelnd.

„Immer wieder gerne!” antwortete Kate und grinste. 

Aktivitäten

Hast Du schon einmal Fish and Chips gegessen? Wenn ja, versuche den Geschmack und das Aussehen des Gerichts zu beschreiben. Wenn nicht, was denkst Du, wie es aussieht? Fertige eine Skizze an und male sie aus.
Folge diesem Link, um Bilder von Ben und Kate online auszumalen. Alternativ kannst Du Deine Eltern bitten die Bilder von Ben und Kate unten für Dich auszudrucken und male sie aus. Du kannst den Link dafür hier finden.

HIER IST DER LINK ZU DEINER PERSÖNLICHEN TEILNEHMERURKUNDE. TRAGE DEINEN NAMEN EIN, SPEICHERE DIE DATEI AUF DEINEM COMPUTER ODER DRUCKE DIR DIE URKUNDE AUS. DANKE, DASS DU BEI UNSEREM KINDERPROGRAMM MITGEMACHT HAST!

Abb. 1. Kate und Ben, Evgeniia Balko, 2021
Abb. 2 Kate und Ben spielen mit Papierpuppen, Evgeniia Balko, 2021
Abb. 3 Papierpuppe, die einen Rock trägt, Evgeniia Balko, 2021
Abb. 4. Zeitung, Evgeniia Balko, 2021
Abb. 5 Gebäck in den 1920er Jahren, Evgeniia Balko, 2021
Abb. 6. Das Geburtstagsrätsel, Evgeniia Balko, 2021
Abb. 7. Auf dem Weg zur letzten Station, Evgeniia Balko, 2021
Abb. 8. Hi, wie geht’s dir?, Evgeniia Balko, 2021
Abb. 9. Keine Ahnung, was ich malen soll, Evgeniia Balko, 2021
Abb. 10. Der Besuch der Ausstellung, Evgeniia Balko, 2021